Mehrphasenausbildung in Bruck an der Leitha

Die Ausbildung mit Zusatznutzen

In der Fahrschule Dr. Juhasz in Bruck an der Leitha bieten wir Ihnen eine professionelle Mehrphasenausbildung. Wenn Sie Interesse an Perfektionsfahrten und einem Fahrsicherheitstraining haben, sind wir für Sie da. Hier erfahren Sie alles zur Mehrphasenausbildung in Bruck an der Leitha in Niederösterreich!

Wissenswertes zur Führerschein Mehrphasenausbildung

Perfektionsfahrten und Fahrsicherheitstrainings sowie interaktive Gruppengespräche sind die Erfolgssäulen der Führerscheinausbildung laut dem österreichischen Mehrphasensystem. Bereits mehr als 1,5 Mio. Autolenker und Motorradfahrer absolvierten seit 2003 diese mehrphasige Ausbildung. Dabei werden Fahrlehrer, Instruktoren und Verkehrspsychologen beauftragt. Ausbildungsmodule werden aneinandergereiht und Fahranfänger über ein Jahr nach erteilter Lenkerberechtigung begleitet. Das erhöht die Fahrfertigkeiten und stärkt das Bewusstsein für mögliche Risiken junger Lenker. Mit deutlichem Erfolg: Denn seit der Einführung dieser Ausbildung wurde die Anzahl der tödlich verunglückten, jungen PKW-Lenker um knapp als 70% reduziert. Aus diesem Grund ist das Mehrphasensystem in Europa besonders gefragt - und trägt zusammen mit dem Probeführerschein besonders dazu bei, dass junge Lenker deutlich sicherer als früher unterwegs sind.

Erste Phase

In Phase 1 wird der Fahrschüler auf die Führerscheinprüfung vorbereitet. Dieser absolviert 32 theoretische Unterrichtseinheiten im Lehrsaal und mindestens 18 Unterrichtseinheiten praktisches Fahren in einem Fahrschulauto (sofern die Variante „Vollausbildung“ gewählt wird). Nach der Ersterteilung der Lenkerberechtigung erhält der Fahranfänger die „rosa Scheckkarte“, den Führerschein. Dieser ist jedoch erst mit Beendigung der zweiten Phase unbefristet.

Zweite Phase

In Phase 1 wird der Fahrschüler auf die Führerscheinprüfung vorbereitet. Dieser absolviert 32 theoretische Unterrichtseinheiten im Lehrsaal und mindestens 18 Unterrichtseinheiten praktisches Fahren in einem Fahrschulauto (sofern die Variante „Vollausbildung“ gewählt wird). Nach der Ersterteilung der Lenkerberechtigung erhält der Fahranfänger die „rosa Scheckkarte“, den Führerschein. Dieser ist jedoch erst mit Beendigung der zweiten Phase unbefristet.

Erste Perfektionsfahrt

Die erste Perfektionsfahrt findet 2 bis 4 Monate nach Erwerb der Lenkberechtigung statt und umfasst folgende Inhalte: Beim alleinigen Fahren werden (schlechte) Fahrgewohnheiten vom Fahrlehrer angesprochen. Dieser gibt Feedback über den genauen Sicherheitsabstand, das Beschleunigen nach Autobahnauffahrten, die Anwendung des Tempomats, eine treibstoffsparende Fahrweise sowie die korrekte Blinktechnik. 

Der Führerscheinneuling erhält eine objektive und professionelle Rückmeldung auf sein fahrerisches Verhalten und Können. Die erste Perfektionsfahrt dauert ca. 2 Stunden und besteht aus einem praktischen Teil und einem Nachgespräch (max. 1 Stunde).

Fahrsicherheitstraining

Beim Fahrsicherheitstraining geht es darum, das eigene Fahrzeug in jeder Situation zu beherrschen und Taktiken zur Gefahrenbewältigung anzuwenden. Dazu zählen Notbremsungen, richtiges Kurvenfahren oder ausbrechende, schleudernde Fahrzeuge zu korrigieren. Sie lernen Manöver zu lenken, die ihnen in der bisherigen Fahrpraxis noch nicht begegnet sind bzw. neu sind. 

Die Lenker lernen das eigene Fahrzeug gefahrlos kennen und erfahren, wie sie in Grenzsituationen richtig reagieren müssen. Aus diesem Grund finden diese Fahrübungen nur am Übungsplatz des Fahrsicherheitszentrums, unter Anweisung des Instruktors, statt. Wir von der Fahrschule Dr. Juhasz in Bruck an der Leitha sind berechtigt, Fahrsicherheitstrainings durchzuführen.


Weitere Informationen finden Sie unter
www.fahrsicherheitszentrum-regelsbrunn.at

Verkehrspsychologisches Gruppengespräch

Im verkehrspsychologischen Gruppengespräch werden in erster Linie Unfalltypen und Risiken diskutiert. Dieses Gruppengespräch findet zweimal statt und dauert ca. 50 Minuten. Im Rahmen dieses Gespräches besprechen die Führerscheinneulinge mit dem Verkehrspsychologen die bisher erlebten Situationen und Gefahren, lernen von den Fehlern der anderen und entwickeln ein Gespür für mögliche Gefahrensituationen. Zu den häufigsten Unfallgefahren zählen beispielsweise die Selbstüberschätzung, das Schnellfahren, der Sicherheitsabstand, Müdigkeit, das Benutzen des Handys sowie Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch. 

Auch Ereignisse, wie Discobesuche, Feste und Geburtstagsfeiern sind Faktoren, die als Unfallgefahr gelten. Durch dieses Gespräch wird nicht nur die Eigeneinschätzung bewusst gemacht, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein sich selbst und anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber gehoben. Fahrschüler können sich in Phase 1 oftmals kaum vorstellen, dass sie abgelenkt werden können, da sie zusehends damit beschäftigt sind, das Auto richtig zu lenken. 

Das verkehrspsychologische Gruppengespräch der Mehrphasenausbildung behandelt all diese typischen Unfalltypen, insbesondere die zugrunde liegenden Unfallrisiken, sodass jeder Fahrschüler etwas über seine Wahrnehmung lernt.

Gefahrenwahrnehmungstraining

Mit der Umsetzung der Führerschein-Richtlinie müssen Motorrad-Lenker seit Jänner 2013 ein zusätzliches Gefahrenwahrnehmungstraining absolvieren. Dieses findet, im Zuge der Mehrphasenausbildung, am gleichen Tag nach dem Fahrsicherheitstraining finden auf dem Motorrad und dem verkehrspsychologischen Gruppengespräch statt. Praxisnah werden Alleinunfälle, toter Winkel, übersehen werden, Überholunfälle etc. diskutiert. 

Ziel ist, dass Motorradfahrer Gefahren richtig und rechtzeitig einschätzen lernen und sich mit entsprechenden Fahrweisen beschäftigen, um sich bei gemeinsamen Ausfahrten nicht selbst überschätzen und sich zu möglichen Gefahren verleiten lassen.

Zweite Perfektionsfahrt

Die Inhalte der zweiten Perfektionsfahrt sind die umweltbewusste und treibstoffsparende Fahrweise. Sie bildet zudem den Abschluss der Mehrphasenausbildung nach einem Jahr. Ca. 1 Mio. PKW- und Motorradlenker absolvierten seit der gesetzlichen Verankerung im Jahr 2008, neben der Fahrprüfung, die zweite Perfektionsfahrt. 

Hier finden zwei Fahrten im öffentlichen Verkehr über eine Dauer von 15 Minuten statt, in welchen der Kraftstoffverbrauch und die Fahrtdauer gemessen werden. Nach der ersten Fahrt werden die Eckpunkte einer umweltbewussten und treibstoffsparenden Fahrweise besprochen. Danach wird die Fahrt unter Beachtung einer ökonomischen Fahrweise, mit Messung des Kraftstoffverbrauchs und Fahrtdauer, wiederholt. Anschließend werden diese beiden Fahrten gegenübergestellt und die Ergebnisse (Spritspartipps, Gänge hochschalten, niedertouriges Fahren, Gänge überspringen etc.) analysiert.